Köln hat über eine Million Einwohner, und die Dachdeckerbetriebe hier sind entsprechend ausgelastet. Wer eine Neueindeckung plant, sollte das nicht auf die Woche vor dem gewünschten Termin legen.
Stadtteile und Umlandorte
Ehrenfeld, Nippes, Sülz, Zollstock, Deutz, Kalk, Rodenkirchen, Mülheim, Chorweiler und Porz. Im Umland: Frechen, Pulheim, Hürth, Brühl, Wesseling, Bergisch Gladbach, Leverkusen und Dormagen.
Zwei Bestände, zwei ganz verschiedene Aufträge
Die historische Bausubstanz hat der Krieg zu großen Teilen genommen. In Zollstock und Sülz steht deshalb überwiegend funktionale Nachkriegsarchitektur der fünfziger und sechziger Jahre. Diese Dächer sind der Standardfall: einfache Satteldächer, oft ohne Unterspannbahn, mit einer Dämmung, die nach heutigen Anforderungen zu dünn ist. Wenn die Deckung ohnehin herunter muss, ist das der Moment für die Aufsparrendämmung, weil das Gerüst nur einmal aufgebaut wird.
Daneben stehen die erhaltenen Gründerzeitviertel mit ihren Stuckfassaden, vor allem in Ehrenfeld, Nippes und im Belgischen Viertel. Dort ist die Blockrandbebauung der schwierige Teil. Das Vorderhaus lässt sich von der Straße aus einrüsten, das Hinterhaus im Hof oft nicht, weil keine Kranzufahrt existiert. Material geht dann über den Innenhof oder durchs Treppenhaus, und das steht im Angebot als eigener Aufwand. Fragen Sie danach, bevor Sie zwei Angebote nebeneinanderlegen, sonst vergleichen Sie zwei verschiedene Leistungen.
Mit rund hunderttausend Studierenden ist Köln die drittgrößte Studentenstadt des Landes. In Ehrenfeld und Deutz ist die Wohnungsfluktuation hoch, und das heißt für Dachanfragen: der Auftraggeber ist häufiger ein Vermieter oder eine Hausverwaltung als ein Bewohner. Deren Frage ist meist, ob sich der Dachgeschossausbau zusammen mit der Sanierung rechnet.
Wann der Rückruf kommt
Die Anfrage geht nach Eingang an den Betrieb. Wann er zurückruft, richtet sich nach seiner Auftragslage. Eine feste Frist sagen wir nicht zu.