Bochum ist mit rund 359.000 Einwohnern groß genug, dass Betriebe sich auf Teilgebiete konzentrieren. Deshalb fragen wir die Postleitzahl ab, bevor wir zuordnen.
Stadtteile und Umlandorte
Wattenscheid, Langendreer, Querenburg, Weitmar, Linden, Hamme, Riemke und Werne. Aus dem Umland erreichen uns Anfragen aus Herne, Witten, Hattingen, Castrop-Rauxel, Gelsenkirchen, Sprockhövel und Herdecke.
Drei Bochumer Eigenheiten
Erstens der Bestand. Die Innenstadt war zu über sechzig Prozent zerstört, trotzdem stammt noch etwa ein Drittel der Bausubstanz aus der Vorkriegszeit. In der Praxis stehen deshalb Häuser sehr unterschiedlicher Bauzeit nebeneinander, und die Dachaufbauten unterscheiden sich entsprechend. Was beim Nachbarn gemacht wurde, ist kein Maßstab für Ihr Haus.
Zweitens die Zechensiedlungen. Sie prägen ganze Straßenzüge, und ihr Reiz liegt im einheitlichen Bild: gleiche Dachneigung, gleicher Ziegel, gleiche Traufhöhe. Wer dort neu eindeckt, sollte Form und Farbton mit den Nachbarhäusern abstimmen. Wo eine Gestaltungs- oder Erhaltungssatzung gilt, ist das keine Geschmacksfrage mehr, sondern eine Auflage. Der Betrieb klärt das vor der Materialbestellung.
Drittens Querenburg. Mit der Ruhr-Universität und über 40.000 Studierenden ist der Mietwohnungsanteil dort hoch. Auftraggeber ist entsprechend selten der Bewohner. Wenn Sie als Mieter einen Schaden melden, geht Ihre Anfrage ins Leere; sie muss vom Eigentümer oder der Verwaltung kommen.
Wattenscheid war bis 1974 eine eigene Stadt und hat einen eigenen historischen Kern mit eigenem Baucharakter. Anfragen von dort behandeln wir wie einen eigenen Ort, nicht als Anhängsel.
Reaktionszeiten
Wir geben die Anfrage nach Eingang weiter. Wann der Betrieb sich meldet, bestimmt seine Auftragslage.