Hamm ist flächenmäßig weit auseinandergezogen. Achtundzwanzig Ortsteile, die größtenteils auf die Neugliederung von 1975 zurückgehen, bedeuten für eine Dachanfrage vor allem eines: der Weg vom Betrieb zum Objekt ist hier ein Kostenfaktor, über den man vorher sprechen sollte.
Stadtteile und Umlandorte
Mitte, Heessen, Bockum-Hövel, Uentrop, Rhynern, Pelkum, Herringen und Norden. Im Umland: Bönen, Werl, Werne, Bergkamen, Ascheberg, Drensteinfurt und Lippetal.
Zwei Bestandsbilder in einer Stadt
Der Zweite Weltkrieg hat Hamm schwer getroffen, nur wenige Städte im Umkreis wurden stärker zerstört. Der Wiederaufbau lief überwiegend modern ab, nur wenige Kirchen wurden originalgetreu rekonstruiert. Was daraus für Dächer folgt, sehen Sie an fast jedem Haus in der Innenstadt: die Deckung stammt aus der Zeit nach 1950 und hat damit die Spanne hinter sich, nach der die erste Eindeckung üblicherweise ersetzt wird. Bei diesen Dächern lohnt der Blick auf die Lattung und darauf, ob überhaupt eine Unterspannbahn eingebaut wurde.
Die Innenstadtplanung folgte nach 1945 stark dem Leitbild der autogerechten Stadt. Breite Straßenzüge und freistehende Baukörper machen die Gerüststellung dort meist einfacher als in einer engen Altstadt.
Anders sieht es in den eingemeindeten Orten aus. Heessen und Bockum-Hövel haben eigene, ältere Ortskerne, die nicht im selben Zug überplant wurden. Dort steht Bestand, dessen Dachaufbau sich von dem der Innenstadt unterscheidet und der eher nach Anschlussdetails und Ortgängen gefragt wird als nach einer flächigen Neueindeckung.
Wann der Rückruf kommt
Die Anfrage geht nach Eingang an den Partnerbetrieb. Wann er zurückruft, hängt an seiner Auslastung. Eine feste Frist sagen wir nicht zu.