Essen zerfällt baulich in einen Norden und einen Süden, und das merkt man an fast jeder Dachanfrage.
Stadtteile und Umlandorte
Rüttenscheid, Werden, Bredeney, Kettwig, Borbeck, Altenessen, Katernberg, Margarethenhöhe, Frohnhausen und Steele. Im Umland: Bottrop, Gladbeck, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen, Velbert, Heiligenhaus und Hattingen.
Norden, Süden, Margarethenhöhe
Im Norden, in Katernberg, Stoppenberg und Altenessen, stehen die ehemaligen Zechen- und Arbeitersiedlungen. Viele davon wurden zwischen 1950 und 1970 modernisiert. Bei Dächern aus dieser Modernisierungswelle ist vor dem Abtragen zu klären, ob asbesthaltige Platten verbaut wurden. Falls ja, gelten eigene Vorschriften für Ausbau und Entsorgung, und der Preis verändert sich spürbar. Das ist kein Grund zur Sorge, aber ein Grund, es vor dem Angebot zu prüfen und nicht danach.
Im Süden, in Werden und Bredeney, überwiegen freistehende Häuser und Villen. Größere Dachflächen, oft mit Walmdach und mehreren Kehlen, dazu Gauben. Der Aufwand liegt hier in der Gliederung des Dachs.
Die Margarethenhöhe ist ein Sonderfall. Sie gilt als erste Gartenstadt Deutschlands, wurde im Jugendstil von der Krupp-Stiftung errichtet und steht unter Denkmalschutz. Eine Neudeckung ist dort kein freier Materialentscheid, sondern läuft über die Denkmalbehörde. Wer das einplant, kommt gut durch; wer erst nach der Bestellung fragt, verliert Zeit und Geld.
Im Nordviertel liegt der Essener Campus der Universität, entsprechend studentisch geprägt ist das Quartier. Beauftragen kann dort in der Regel nur der Eigentümer.
Zum Zeitrahmen
Nach Eingang leiten wir weiter. Wann der Betrieb sich meldet, bestimmt er.