Hagen ist mit rund 190.000 Einwohnern die kleinste Stadt in unserem Netz und zugleich die mit dem größten Umlandbezug. Viele Anfragen kommen aus den Nachbarorten.
Stadtteile und Umlandorte
Mitte, Wehringhausen, Eilpe, Emst, Haspe, Boele, Vorhalle und Hohenlimburg. Im Umland: Gevelsberg, Ennepetal, Breckerfeld, Schwelm, Wetter (Ruhr), Herdecke und Schalksmühle.
Was den Hagener Bestand ausmacht
Die Innenstadt wurde 1943 und 1944 zum größten Teil zerstört. Anders als in Städten mit durchgängigem Vorkriegsbestand überwiegt hier Nachkriegsbebauung. Deren Dächer sind inzwischen sechzig bis siebzig Jahre alt, und das ist die Zeitspanne, in der die erste Deckung an ihr Ende kommt. Häufig fehlt eine Unterspannbahn, oft ist die Dämmung nach heutigen Anforderungen zu dünn. Beides fällt zusammen: wenn die Deckung ohnehin herunter muss, ist die Aufsparrendämmung der günstigste Zeitpunkt, weil das Gerüst nur einmal steht.
Ein Gegenstück dazu ist der Hohenhof, den Henry van de Velde zwischen 1906 und 1908 errichtet hat. Er zählt zu den wenigen erhaltenen Jugendstilvillen der Stadt. Wo einzelne Bauten dieser Zeit erhalten sind, gelten für Dacharbeiten andere Regeln als beim Nachkriegsbestand nebenan, und das ist ein Fall für einen Betrieb mit entsprechender Praxis.
Die FernUniversität ist die größte ihrer Art im Land, bringt aber wenige Studierende dauerhaft in die Stadt. Ein studentisch geprägtes Viertel mit entsprechendem Mietwohnungsanteil gibt es hier nicht, die Eigentümerquote wirkt sich auf Dachanfragen aus: meist entscheidet der Bewohner selbst.
Wann der Rückruf kommt
Wir geben die Anfrage nach Eingang weiter. Den Termin bestimmt der Betrieb nach seiner Auslastung.